Die Budapester Börse – einer der europäischen Börsenschauplätze
Die Budapester Börse gehört nicht zu den größten Finanzplätzen der Welt, spielt jedoch eine wichtige Rolle für den Finanzhandel Zentral- und Osteuropas. Die regionale Börse von Budapest zählt zur CEE Stock Exchange Group, welche als zentrale Leitungsstelle der miteinander konsolidierendenBörsen von Wien, Budapest, Ljubljana und Prag fungiert. Alle Börsen haben regionalen Status und sind somit keine weltweit hoch renommierten Handelszentren der jeweiligen Staaten, sprich Österreich, Ungarn, Slowenien und Tschechien. Die größte dieser Börsen stellt jene in Wien dar, welche seit 2009 auch mehr als 50 Prozent der Börse von Budapest ihr Eigentum nennt.
Zu finden ist die Wertpapierbörse in Budapest inmitten des tollen Stadtzentrums auf der Uferseite von Pest unweit der zahlreichen Sehenswürdigkeiten, die es in der ungarischen Hauptstadt zu bewundern gibt. Im Gegensatz zu anderen Wertpapierbörsen befindet sich jene in Budapest nicht im Finanzdistrikt der Millionenstadt, sondern direkt im kulturellen Kern. So kann man von der Börse aus wunderbar und unkompliziert das Denkmal des Heilige Stephans I. sowie den Burgberg mit dem Stadtpalast und den riesigen Heldenplatz, auf dem die ungarische Revolution stattfand, bewundern.
Gegründet wurde der Budapester Wertpapiermarkt im Übrigen 1864 von Franz Joseph I., wobei sie während des dritten Reiches immer wieder geschlossen wurde. Sie kooperiert heutzutage mit der Deutschen Börse AG in Finanzangelegenheiten ebenso wie im Bereich geplanter Fusionen – auch in Hinblick auf die Stärkung des EU-Mitgliedsstaates Ungarn. Derzeit sind rund 15 Unternehmen an der Wertpapierbörse dotiert, wobei u. a. die FHB Bank, zu der auch der ungarische Zweig der Allianz-Gruppe sowie der Raiffeisenbanken gehört, dazu zählt.

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